Julya Rabinowich (*1970)
Abstract
Die literarischen Texte von Julya Rabinowich sind stets mit ihrer eigenen Biografie verbunden. Das Leben der Autorin als Leseschablone für ihre Texte heranzuziehen, wäre jedoch ein Fehler – was nicht zuletzt die fantastischen Elemente sowie Verweise auf Märchen und Sagen belegen. Die literarische Wirklichkeit wird somit erweitert und gleichzeitig hinterfragt.
Der Beitrag nimmt die drei Jugendromane der ‚Madina-Trilogie‘ – Dazwischen: Ich (2016), Dazwischen: Wir (2022) und Der Geruch von Ruß und Rosen (2023) – unter der Berücksichtigung der Themen Identität, Gewalt und Familie in den Blick und gibt ferner Einblick in Rabinowichs Biografie sowie den literarischen Kontext, in dem ihre Werke entstehen.